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Barrierefrei und altersgerecht: Das Haus für die Zukunft planen

Hier eine Treppe, dort eine Kante: Wer jung ist und sein Haus baut, denkt vielleicht nicht an die Zeit, wenn die Knochen und Gelenke vom Alter gepeinigt sind und man über Stufen nicht mehr so einfach steigen kann. Auch andere Faktoren spielen eine Rolle: So sind große Fenster zwar sehr hell und freundlich, bieten wunderbare Panoramen – doch das Rollo zur Verdunklung wird irgendwann zur Belastung für Schultern, Arme und vielleicht auch fehlende Kraft durch Alter und Krankheit. Deswegen sollte jedes Haus auch unter dem Gesichtspunkt geplant werden, dass man hier seinen Ruhestand verbringen möchte und dabei auch alle Eventualitäten berücksichtigen muss. Von den Erleichterungen eines barrierefrei und altersgerecht eingerichteten Hauses profitiert man auch schon vorher an jedem Tag.

Ein einfaches Beispiel: Der Rolladenmotor

Sicher macht es einem jungen und gesunden Menschen nichts aus, seine Rollos mit Muskelkraft zu öffnen oder zu schließen. Es ist manchmal lästig, am Abend aufstehen zu müssen, wenn der Film am spannendsten ist, weil die Nachbarn sonst in das erleuchtete Zimmer schauen können. Schon hier ermöglichen die günstigen Angebote im Internet eine einfache Bedienung vom bequemen Sofa aus: Wurde ein Rolladenmotor mit der Jalousie verbunden, ist diese auch mit einer Fernbedienung zu bewegen – oder sogar durch eine Zeitschaltuhr, sodass man sich um gar nichts weiter kümmern muss. Es gibt verschiedene Arten, den Rolladenmotor zu bedienen: Per Geräusch, per Tastendruck oder über eine dem TV Gerät ähnliche Fernbedienung; wichtig ist nur, dass der Motor die richtige Leistung erbringt und man bei der Installation nichts falsch macht. Dann bekommt man eine langlebige und überaus komfortable Lösung, die nicht vom Gesundheitszustand oder von Kräftereserven abhängig ist. Eine Zeitschaltuhr, die am Abend für Verdunklung und am Morgen für rechtzeitiges Öffnen aller Rollos sorgt, ist also ein Muss für jemanden, der sein Haus oder seine Wohnung barrierefrei einrichtet.

Den modernen Rolladenmotor gibt es mit einer Hindernisblockierung: Der Motor stoppt, wenn sich etwas zwischen Rollo und Schlusskante befindet. Sollte einmal der Strom ausfallen, gibt es eine Nothandkurbelbedienung, sodass auch ohne Elektrik das Rollo verschlossen und geöffnet werden kann. Nur ein Gesichtspunkt unter vielen, wenn es um Barrierefreiheit und Altersplanung geht – doch der Rolladenmotor gehört einfach zu dieser Planung.